Digitale Souveränität 2026: Mehr Wahlfreiheit durch offene Alternativen zu US Produkten
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Matteo Marzano
Johannes Ilg
Derzeit zeigen politische und regulatorische Entwicklungen in Europa, dass Organisationen verstärkt prüfen, wie sie ihre Daten, Anwendungen und Infrastrukturen sicher und selbstbestimmt betreiben können. Dabei rücken offene Standards, souveräne Betriebsmodelle und hybride Architekturen in den Fokus.
Erweiterte Optionen – nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung
Viele europäische Einrichtungen setzen sich zunehmend mit offenen Technologien auseinander, um zusätzliche Handlungsfähigkeit zu gewinnen. Dazu gehören Bereiche wie Büroarbeit, Kommunikation, Dateiverwaltung und Virtualisierung. Die Nutzung solcher Alternativen bedeutet nicht, bestehende Plattformen aufzugeben, sondern eröffnet zusätzliche Freiheitsgrade – etwa für besonders sensible Prozesse oder spezielle Compliance‑Anforderungen.
Optionen neben Microsoft‑Produkten
Office‑ und Dokumentbearbeitung
Offene Werkzeuge ermöglichen die Bearbeitung von Texten, Tabellen und Präsentationen auf Basis offener Dateiformate und können lokal oder in souveränen Umgebungen betrieben werden.
Zusammenarbeit und Kommunikation
Alternative Systeme unterstützen Chat, interne Videokonferenzen, gemeinsame Dokumentbearbeitung und Aufgabenverwaltung – vollständig unter eigener Kontrolle.
Dateiablage und Austausch
Selbst gehostete Lösungen ermöglichen sichere Dateiablage, Versionierung und Synchronisation in der eigenen Infrastruktur oder in souveränen europäischen Cloud‑Umgebungen.
Optionen für offene Virtualisierungsplattformen
Offene Virtualisierungstechnologien bieten zusätzliche Möglichkeiten für:
- serverbasierte Virtualisierung
- containerorientierte Infrastrukturen
- Automatisierungs‑ und Orchestrierungsprozesse
- flexible Hybrid‑ oder Migrationsszenarien
Sie können parallel zu bestehenden Virtualisierungsumgebungen eingesetzt werden, ohne diese ersetzen zu müssen.
Wichtig: Auch Microsoft 365 und Azure können datenschutzkonform betrieben werden
Offene Alternativen sind eine zusätzliche Option, kein Gegenentwurf.
Denn auch die Nutzung von Microsoft 365 und Azure kann – richtig konzipiert – vollständig datenschutzkonform erfolgen.
Möglich wird dies unter anderem durch:
- europäische Datenzonen und lokal ausgerichtete Betriebsmodelle
- Verschlüsselungskonzepte mit eigenverwalteten Schlüsseln
- technische und organisatorische Maßnahmen zur Minimierung externer Zugriffe
- hybride Architekturen, bei denen besonders sensible Daten lokal verbleiben
Viele Organisationen entscheiden sich daher bewusst für einen Mix aus Microsoft‑Technologien und souveränen, offenen Komponenten, um die Vorteile beider Welten zu nutzen.
Wie CS Speicherwerk unterstützt
CS Speicherwerk begleitet Unternehmen dabei, genau diese Wahlfreiheit bestmöglich zu nutzen – unabhängig davon, ob Microsoft‑Technologien weiterhin im Zentrum stehen oder offene Alternativen ergänzend eingesetzt werden sollen.
Unser Leistungsspektrum umfasst:
- Beratung zu souveränen, offenen Technologien
- Aufbau ergänzender Office‑, Kommunikations‑ und Kollaborationslösungen
- Unterstützung bei Infrastrukturprojekten mit offenen Virtualisierungs‑ und Container‑Ansätzen
- Betrieb souveräner Cloud‑Modelle oder lokaler Plattformen
- Datenschutzkonforme Konzeption und Betrieb von Microsoft 365 und Azure
- Hybrid‑ und Multi‑Cloud‑Strategien, die etablierte und alternative Lösungen kombinieren
Digitale Souveränität bedeutet nicht, etablierte Technologien zu ersetzen.
Sie bedeutet, aus mehreren guten Optionen wählen zu können.
Offene Alternativen zu Microsoft‑ und Virtualisierungsprodukten erweitern die Möglichkeiten – Microsoft 365 und Azure können gleichzeitig weiterhin eine zentrale Rolle spielen, datenschutzkonform und professionell betrieben.
Die Mischung aus souveränen, offenen Plattformen und bewährten Diensten bietet die größte Flexibilität für eine moderne, sichere und zukunftsfähige IT‑Landschaft.